Auch 2026 findet der Internationale Museumstag in Baden-Württemberg unter einem gemeinsamen Motto statt. Merken Sie sich schon jetzt den 17. Mai 2026 vor und setzen Sie sich mit dem Leitmotiv „Baden-Württem- berg erzählt.“auseinander. Der Slogan lädt dazu ein, Geschichten hinter musealen Objekten sichtbar zu machen. Museen bewahren nicht nur Dinge – sie erzählen vom Leben der Menschen, von Umbrüchen, Erinne- rungen und Zukunftsperspektiven. Ob Alltagsgegenstände, historische Fundstücke, Zeitzeug*innenberichte oder Fotografien: Jede Sammlung steckt voller Erzählungen, die darauf warten, gehört zu werden. zu rechnen. Von großen Metropo- len wie Berlin und München bis hin zu kleineren Städten und ländlichen Regionen können Besucher in ganz Deutschland verschiedene Museen entdecken, die ihre Türen für Sonder- führungen und besondere Angebote öffnen. Ein besonderer Fokus liegt in diesem Jahr auf barrierefreien Zugängen. Viele Museen werden ver- stärkt auf die Bedürfnisse von Men- schen mit Behinderungen eingehen und auch spezielle Programme für Menschen mit eingeschränkten Sin- neswahrnehmungen anbieten. Ziel ist es, allen Menschen unabhängig von ihrer individuellen Wahrnehmung das Museumserlebnis zu ermöglichen. Vielfalt der Angebote Bedeutung Museen in Deutschland sind berühmt für ihre Vielfalt und ihre einzigartigen Sammlungen, von der Kunst- und Kulturgeschichte bis hin zu Wissen- schaft und Technik. Der Internationale Museumstag ist eine hervorragende Gelegenheit, einen tieferen Einblick in die verschiedenen Sammlungen zu erhalten und die oft weniger bekann- ten Seiten der Museen zu entdecken. Im Jahr 2026 bieten zahlreiche Häuser interaktive Führungen, Workshops, spezielle Ausstellungen und Taststa- tionen an, die das Motto des Jahres umsetzen. Zum Beispiel könnten Be- sucher in einem naturhistorischen Museum an speziellen Stationen In- sekten und Mineralien mit den Hän- den begreifen oder durch Klangins- tallationen mehr über die akustischen Eigenschaften von Kunstwerken er- fahren. In Kunstmuseen könnte man auf taktile Art Kunstwerke „erfahren“, die eigentlich nur visuell zugänglich sind. Außerdem bieten einige Muse- en gastronomische Erlebnisse an, bei denen der Geschmackssinn mit histo- rischen Rezepten und regionalen Spe- zialitäten aktiviert wird. Ein landesweites Ereignis In Deutschland nimmt jedes Jahr eine Vielzahl von Museen am Inter- nationalen Museumstag teil. 2026 wird diese Tradition fortgesetzt, und es ist mit einer breiten Beteiligung Der Internationale Museumstag ist nicht nur eine Feier des Kulturerbes, sondern auch eine Plattform, die das öffentliche Bewusstsein für die Be- deutung von Museen in der Gesell- schaft stärkt. Museen sind Orte des Wissens, der Kulturvermittlung und des Dialogs, und gerade in einer Zeit, in der der Zugang zu Bildung und In- formationen zunehmend digitalisiert wird, bleiben der persönliche Kontakt zu den Exponaten und die Auseinan- dersetzung mit der realen Welt von unschätzbarem Wert. Dieser Tag erin- nert uns daran, dass Museen nicht nur stumme Aufbewahrungsorte von Ar- tefakten sind, sondern lebendige Ein- richtungen, die den kulturellen Aus- tausch fördern und zum Nachdenken anregen. Die Fähigkeit, die Welt mit allen Sinnen zu erleben und zu hinter- fragen, ist auch im digitalen Zeitalter nach wie vor ein unverzichtbarer Be- standteil unserer kulturellen Identität. Der Internationale Museumstag 2026 in Deutschland wird ein spannendes Ereignis, das es den Menschen ermög- licht, Museen auf eine neue, sinnliche Weise zu entdecken. Mit einem vielfäl- tigen Programm und besonderen Ak- tivitäten bietet der Tag die Möglichkeit, in die Welt der Kunst, Geschichte und Wissenschaft einzutauchen und dabei auch neue Perspektiven und Erkennt- nisse zu gewinnen. Museumsbesuche werden zu einem Erlebnis, das nicht nur den Verstand, sondern auch die Sinne anspricht. Kunst & Kultur 47 Anzeige ... und am Sonntag ins Museum Heimatmuseum Mühlacker in der historischen Kelter. Rund 3.000 Exponate sind auf 600 qm Schaufläche in fünf Ebenen zu sehen: Steinzeit, Römer, Mittelalter mit der „Burg Löffelstelz“, Sozialgeschichte, Waldenser, Wohnkultur, Weinbau und Landwirtschaft, Handwerk, Feuerwehr und vieles andere mehr. Wir bieten auf Anfrage Gruppenführungen, Workshops sowie lehrplano- rientierte Angebote für Schulklassen: z. B. Leben in der Steinzeit, bei den Römern oder im Mittelalter vom Korn zum Brot, Feuer u.v.m. Öffnungzeiten Sonntags von 14 - 17 Uhr (im August geschlossen) Eintritt und Führungen frei Heimatmuseum Mühlacker Kelterplatz 5 75417 Mühlacker Tel.: 07041 / 876 325 e-mail: museum@stadt-muehlacker.de